Bogentypen

LangbogenLongbow

Der Langbogen verfügt über lange, annähernd gerade Wurfarme, welche aufgespannt eine Bogenformbeschreiben. Er ist fast immer einteilig. Die Bogenlänge liegt von 155 bis 185 cm.
Das Griffstück ist meist marginal ausgearbeitet. Die Pfeilauflage ist meist nicht über Mitte gearbeitet. Er wird in aller Regel blank geschossen, d. h. ohne Visier.
Er findet Verwendung bei Bogenjägern, welche Interesse am traditionellen Schießen haben, bei minimaler zusätzlicher Ausrüstung.
Aufgrund der Wurfarmgestaltung hat der Langbogen eine Energieabspeicherung, welche unterhalb des Zuggewichts liegt.
Dieser Bogentyp arbeitet meist beginnend mit schweren Pfeilen effizient.

Der Recurvebogen

RecurvebogenDer Recurvebogen hat geschwungene Wurfarmenden, welche entgegen der Zugrichtung gekrümmt sind. Er wird sowohl zerlegbar (take down) wie auch einteilig gefertigt. Die Bogenlänge liegt von120 bis 170cm.
Der Recurve hat meist ein Mittelteil mit ausgearbeitetem Griffstück. Ein Teil der Modelle ist über Mitte geschnitten. Schraubgewinde für die Montage von Visier und anderen Ausrüstungsgegenständen sind optional vorhanden.
Aufgrund der Wurfarmgestaltung hat der Recurvebogen meist eine Energieabspeicherung, welche in etwa mit dem Zuggewicht gleichauf liegt.
Dieser Bogentyp arbeitet meist beginnend mit mittelschweren Pfeilen effizient.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Compoundbogen

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Der Compoundbogen ist durch ein exzentrisch arbeitendes Flaschenzugsystem charakterisiert. Bei den meisten Modellen heutzutage befinden sich die Umlenkrollen auf Achsen am Ende der Wurfarme, worüber Sehne und Kabel arbeiten. Die Bogenlänge bewegt sich zwischen 70 bis 125 cm.
Das Griffstück verfügt i.d.R. über alle notwendigen Gewindebohrungen zum Anbringen von Visier und anderer Ausrüstungsgegenstände. Weithin ist der Compoundbogen der gebräuchlichste Bogen für die Jagd.
Aufgrund der Umlenkfunktion der Rollen verlagert sich das maximale Zuggewicht des Bogens zur Mitte des Auszugsverlaufs und reduziert sich um 50 bis 90% zum Ende des Auszuges, je nach Ausführung.
Aufgrund der Rollengestaltung beim Compoundbogen liegt die Energieabspeicherung meist deutlich oberhalb des Zuggewichtes.
Dieser Bogentyp arbeitet meist beginnend mit mittelschweren Pfeilen effizient.

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